Es geht weiter! Am 12. September 2026 wurde die Johanna-Gruppe ins Winterlager gerufen.
Entsprechend der Abmachung mit der Martin-Werft muss die Johanna komplett entkernt angeliefert werden. Alles musste raus! Bänke, Verkleidungen, Einbauten, Anbauten, Aufbauten, Ruder, Tank…
Dafür musste erstmal Platz und Ordnung geschaffen werden, damit alle Teile für die nächsten Monate sicher gelagert werden können. Dann ging das große Entkernen los.
So mancher Bolzen saß elend fest und konnte nur mit viel Kriechöl, langem Hebel und mit ganz viel Muskelkraft rausgetrieben werden. Einige Handwerker krochen in die allerletzten Ecken, um an die allerletzte Schraube heranzukommen – die sich dann natürlich auch nicht lösen wollte.
Und der Tank erst – oje, oweh. Jörg verschwand fast im Heck und mühte sich mit vollem Körpereinsatz ab, bis das Monstrum endlich vorsichtig herausgezogen und -gehoben werden konne. Da wurde bemerkt, dass der Tank noch besser gefüllt war als angenommen. Vereinte Kräfte beförderten ihn an einen sicheren Standort.
Alle Teile wurden so beschriftet, dass sie später hoffentlich wieder am richtigen Platz montiert werden können.
Die Arbeiten kamen gut voran und gegen Mittag hat Peter einen Imbiss angeliefert mit allem drum-und-dran: Kartoffelsalat, Brot, zwei Sorten Fleisch und Getränke für alle. Tisch und Bänke fanden sich und so endete der recht harte Johanna-Arbeitstag nach sehr ordentlichem Arbeitsfortschritt mit einem Vesper in der Sonne.
Der Takelmeister äußerte sich zufrieden.
Sabine R.
(Fotos: Sabine R.)
