Die Einhandregatta wurde wie vorgesehen um 11 Uhr mit 14 Teilnehmern bei einer leichten Brise mit ca. 4 Knoten aus Süd-West gestartet. Das Feld bewegte sich sehr gut Richtung Bahnmarke Liebesinsel, wo sich das Feld wie zu erwarten war ein bisschen auseinander gezogen hatte. Danach wurde das Seezeichen 6 vor Horn angesteuert. Im Zeller See entwickelte sich ein guter Wind, welcher mehr Richtung Süd drehte. Am 6er Zeichen stellte der Wind ab und die meisten Boote waren wieder sehr kompakt zusammen gekommen. 

Danach war aus dem Seerhein von Ermatingen auf der Wasseroberfläche der angekündigte Nord-Ost-Wind mit 4 Knoten zu erkennen. Die Boote, die am östlichsten Waren, bekamen den Wind zuerst und konnten sich vom Feld absetzen in Richtung Bahnmarke Steckborn. Dies zog das Teilnehmerfeld auseinander. Der Wind sah konstant aus, so dass die nächste Bahnmarke vor der Beck Werft, Reichenau angesteuert wurde. Von hier aus ging es dann zurück in den Gnadensee.

Die Wettfahrtleitung entschiedaufgrund des abflauenden Windesdie Yardstickgruppe 2 (ab Yardstickzahl 100) bei der Boje Beck-Werft ins Ziel zu holen. Für die Yardstickgruppe 1 (bis Yardstickzahl 99) wurde das Ziel bei dem Seezeichen 33 aufgebaut.

Michael Stader vom YCIR war seiner 101 das schnellste Boot und war nach 3 Stunden und 40 Minuten im Ziel. Er ist hiermit der Sieger der Yardstickgruppe 1. Auf Platz 2 folgte Thomas Rudolphi vom YCRa mit der Esse 750, Platz Ingolf Zöllner von der SVGA mit der Diamant 3000.

In der Cardstickgruppe 2 gewann Lothar Baron vom YCIR mit der Variante; er benötigte für seine Strecke 4 Stunden 20 Minuten. 2. Platz Christoph Zender von der SVGA mir der Sprinta; Platz 3 Bärbel Kuttruff von der SVGA mit dem H-Boot.

Zum Abschluss wurde am Abend im Clubhaus der SVGA ein feines Essen für die Teilnehmer und weitere Gäste serviert. Anschließend wurden die Sieger geehrt und es fand ein gemütlicher Ausklang statt.

Steffen Rutz, Wettfahrtleiter 

(Fotos: Gerhard Bauer)

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