Far Niente 2026 vom 04. Juni – 07. Juni

Eine Woche vor dem Start sind die Wetterprognosen so miserabel, dass die Organisatoren abstimmen lassen: massiv kürzen um zwei Übernachtungen oder alle geplanten vier Tage durchhalten? Die Teilnehmer votieren für „Durchhalten“ und siehe da: Tag für Tag besserte sich die Vorhersage.

Für den Start-Tag wurden allerdings doch ab 14:00 Uhr Regen und bis 6 bft angesagt. Das war für zwei Crews dann doch zu heftig; sie verzichteten auf den ersten Tag. Je nach Startzeitpunkt kam eine Mannschaft unbeschadet in Öhningen an, zwei andere Boote jedoch gerieten später am Tag tatsächlich in Turbolenzen, ein Boot musste in Steckborn anlanden, eines schaffte es noch bis Öhningen.

Der Freitag startete viel freundlicher und mit gutem Wind, der alle Boote aus verschiedenen Richtungen nach Steckborn trieb. Abends wurde zum Restaurant „Jochental“ gewandert, von dem aus sich ein herrlicher Blick über den Untersee bot.

Am Samstag, nach gemeinsamen Frühstück, ging es nach Moos. Natürlich nicht ohne die übliche Flaute im „Bermudadreieck“. Aber am Nachmittag kam ordentlich Wind, so dass man den Zeller See nochmal richtig absegeln konnte. Im Mooser Hafen hatten einige Boote Probleme mit dem Tiefgang, aber am Ende fanden alle Boote einen passenden Platz.

Der letzte Tag bot uns nur schwache Winde, doch alle Boote kamen unter Segeln noch bis an die Bojen.

Der Mut der „Durchhalter“ wurde belohnt, das Wetter war an den Tagen 2-4 viel, viel besser als vorhergesagt. Eine weitere schöne FarNiente ist nun Geschichte. Großer Dank geht an die Organisatoren, die wieder für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

Sabine Rasser

(Fotos: Sabine Rasser)